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Liebe Gäste,

Nur wer einen Standpunkt hat, hat auch einen Horizont, über den er hinaus blicken und denken kann. Folglich lautet unser neues Konzept:

Handgemacht, nachhaltig, regional verwurzelt und gewachsen - doch mit dem Blick über den Tellerrand - oder Horizont hinaus: Genießen Sie den Geschmack vieler Gerichte, die so typisch für die hiesige Gegend sind, kombiniert mit kreativer und zeitgemäßer Zubereitung.
Derzeit ist leider unsere untere Terrasse noch geschlossen. Wir bewirten Sie jedoch gerne auf unserer Terrasse im Wirtschaftshof oder bei schlechtem Wetter in unserem Innenraum und wir hoffen, daß Sie trotzdem kommen.
Wir freuen uns auf Sie!
Thomas Diehl, sowie das ganze Team vom Gutsausschank auf Weingut Diehl, heißt sie herzlich willkommen.

 
 
 
 
 
 

 besen
weisheit

geschichte

 
 
 
 
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 vom klassischen Besen …


 
 

Der Besen einstmals:

Das Fass muss leer werden, bevor der neue Wein kommt: Denn die Qualität des Weines reichte oft nicht zum Lagern und bevor man ihn wegkippt und mit dem Besen zur Tür raus fegt – lieber noch ausschenken! Und damit auch richtig ordentlich getrunken wird: Gibt es deftiges und salziges zum Essen - eher kalt und vor allem ohne Aufwand für die eigene Küche - so wie man es eben, als kleiner Winzer, selber konnte…

Angeblich geht die Genehmigung zum Ausschank für Winzer und die damit verbundene Reglementierung der Besenwirtschaft zurück bis zu Karl dem Großen, ins Jahr 812, scheinbar belegt im „Capitulare de villis et curtis imperii“ die Verordnung spricht von der Dreifelderwirtschaft, Weinbau, Obstpflege bis ins Detail ... Alle „Dos und don’t“ schon damals in bürokratischer Kleinteiligkeit – aber leider nichts von einer entsprechenden Besen-Verordnung – Schade, die Geschichte ist zu schön und wird deshalb auch immer wieder kolportiert…

 

die Besenwirtschaft heute :

Fest steht, der Besen hat eine sehr alte Tradition und ist natürlich nicht nur bei uns, in Württemberg, bekannt.
Es gibt ihn in allen deutschen Weinbaugebieten, in Österreich und in der Schweiz – mit entsprechend vielen Bezeichnungen: Besen in Württemberg, Rädle oder Rädlewirtschaft in den Weinbaugebieten um den Bodensee. Kranzwirtschaft im Badischen Häckerwirtschaft heißt’s im Fränkischen. In allen anderen deutschen Weinbaugebieten spricht man von Straußenwirtschaft; in Österreich Buschenschank oder Heurigen. In der Schweiz gibt es Buschen und Besen – je nach Region.

Was Weinqualität und Gastfreundlichkeit angeht, haben heutige Besen mit der Vergangenheit – Gottseidank, nur noch wenig zu tun. Sie werden aber als Kulturgut gesehen und entsprechend mit strengen Verordnungen bis heute reglementiert.

…zum gutsausschank


 
 

Wie der Name sagt ist die Voraussetzung für einen Gutsausschank ein Weingut, in dem edle Weinreben angebaut werden. Der Inhaber selbst verantwortet die Pflege des Weinbergs, die Lese der Weintrauben sowie die Herstellung, Abfüllung und die Vermarktung des fertigen Weines.
Als selbstständiges Weingut sind wir also daran interessiert, dass sich die Qualität der Weine, die wir anbieten, auch mit sehr hohen Standards messen lassen können.

 

Beim Gutsausschank gehörten natürlich auch der Service und die Gerichte dazu, die zwar an gegebene Vorschriften gebunden sind, was jedoch nicht heißt, dass wir in puncto Qualität und Schmackhaftigkeit, nicht genauso hohe Standards wie beim Wein anlegen. In diesem Sinne verstehen wir uns als Gutsausschank, mit einem Konzept, das rundum auf Qualität setzt, bei allem, was unter unserm Dach erzeugt und angeboten wird.

 
 
 
 

 brennen
für Qualität

 
 
 
 
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Gastgeber aus Leidenschaft


 
 
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Thomas Diehl

Juniorchef und Geschäftsführer im Weingut.
organisiert und managed in Zusammenarbeit mit Markus Hespeler Events und den Service

Bevor Thomas Diehl, mit Beginn des Jahres 2019, in den elterlichen Betrieb einstieg, den er jetzt sukzessive übernimmt, reiste er erst ein mal beruflich durch die Welt. Er studierte Soziologie, Politik und Wirtschaftswissenschaften, war sowohl auf Weingütern in Bordeaux, Neuseeland und Südafrika als auch für eine schwäbische Maschinenfabrik in Vietnam und arbeitete in Zürich, Hamburg und Berlin. Seine besonderen Anliegen: bodenständig bleiben, Nachhaltigkeit in Wirtschaften und Planen mit unseren Ressourcen schonend umgehen und offen sein für eine vielfältige Gesellschaft und die Welt.
Er zeichnet als verantwortlicher Geschäftsführer für den Gutsausschank und bei Ihm laufen alle Fäden zusammen. Er ist beides: der ruhende Pol und die treibende Kraft.
Global vernetzt, lokal verwurzelt.

 
 
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Makus Hespeler

Chefkoch und Kulinarische Seele.
Er kümmert sich um die Mitarbeiter. Zusammen mit Thomas Diehl managed er Service und Events.

Aufgewachsen im Schwarzwald, und seid Kindertagen verliebt in den Geschmack der regionalen und saisonalen Produkte, seiner Heimat. Aus der Vorliebe für das echte, wurde Wertschätzung und Respekt, die er heute für diese Produkte empfindet.
Vor allem die Großmutter, mit ihren typischen Gerichten, hat ihren Anteil daran, dass es ihn an den Herd gezogen hat und die Leidenschaft für den guten Geschmack und das Kochen zur Profession wurden. Nach seiner Ausbildung in der hochwertigen Gastronomie begannen seine „Wanderjahre“ mit Stationen in Sterneküchen, Erfahrungen in Tasmanien und als leitender Koch auf Sansibar.
Wieder zurück in der heimischen Region besinnt er sich gerne auf seine Wurzeln und freut sich jetzt hier, im Gutsausschank, die Tradition der schwäbischen Küche zu bewahren und seine Interpretation mit den Gästen zu teilen.

 
 
 
 

 zutaten:

regional & frisch

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 handgemacht, nachhaltig und regional


 
 
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Tradition

Wir genießen auch heute noch den Geschmack vieler Gerichte, die wir schon als Kinder kannten und die so typisch für die hiesige Gegend sind. Mit Bodenständigkeit, regional produzierten Zutaten und der Maxime von Frank Keller folgend:

“Vom Einfachen das Beste”,

haben wir die besten Zutaten aus regionalem Anbau und von lokalen Produzenten recherchiert und mit ihnen die Gerichte für den Gutsausschank kreiert und zu neuen Geschmackserlebnissen zusammengestellt.

 
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Interpretation

Das Regelwerk für einen Gutsausschank und Besen lautet auch heute noch: Aufwendige Gerichte sind nicht erlaubt. Sie müssen einfach sein und auf jeden Fall Bestandteil der regionalen Küche.

Einfach heißt aber nicht fantasielos, langweilig oder gar derb im Geschmack. Es darf schon auch mal ungewöhnlich unkonventionell, und ganz neuerfunden zubereitet werden. So oder so: Köstlich, ein bisschen anders aber echt sollen unsere Gerichte sein. Und auch ein passender Wein wird dem, der es möchte dazu empfohlen werden.

 
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Gaumenfreude

Ein gutes, hochwertig produziertes Ausgangsprodukt ist immer noch eine der wichtigen Voraussetzungen für ein gelungenes Gericht. Genauso wichtig ist das Beherrschen des Handwerks am Herd und der trainierte Gaumen des Kochs, der die Nuancen schmeckt und in Nuancen abschmeckt und so aus vielen Zutaten ein köstliches Gericht kreiert. Die Fantasie ist im Kopf.

Ach ja und nicht zu vergessen: Das Auge isst mit!