Wiedehopfgutsausschank-schatten-80-9-3-18-weiss-ll-demi-website.png
 
 
 
 
 
 
 
vom-weingut-ins-tal.jpg
 
 

Öffnungszeitraum

Derzeit ist kein Öffnungszeitraum geplant.


Gerne informieren wir Sie mit unseren Newslettern,
über Veranstaltungen auf dem Weingut.

Newsletter abonnieren

 
 
 
 
 
 

 besen
weisheit

geschichte

 
 
 
 
Besenwirtschaft-altes-holzschild.jpg
 
 

 vom klassischen Besen …


 
 

Der Besen einstmals:

Das Fass muss leer werden, bevor der neue Wein kommt: Denn die Qualität des Weines reichte oft nicht zum Lagern und bevor man ihn wegkippt und mit dem Besen zur Tür raus fegt – lieber noch ausschenken! Und damit auch richtig ordentlich getrunken wird: Gibt es deftiges und salziges zum Essen - eher kalt und vor allem ohne Aufwand für die eigene Küche - so wie man es eben, als kleiner Winzer, selber konnte…

Angeblich geht die Genehmigung zum Ausschank für Winzer und die damit verbundene Reglementierung der Besenwirtschaft zurück bis zu Karl dem Großen, ins Jahr 812, scheinbar belegt im „Capitulare de villis et curtis imperii“ die Verordnung spricht von der Dreifelderwirtschaft, Weinbau, Obstpflege bis ins Detail ... Alle „Dos und don’t“ schon damals in bürokratischer Kleinteiligkeit – aber leider nichts von einer entsprechenden Besen-Verordnung – Schade, die Geschichte ist zu schön und wird deshalb auch immer wieder kolportiert…

 

die Besenwirtschaft heute :

Fest steht, der Besen hat eine sehr alte Tradition und ist natürlich nicht nur bei uns, in Württemberg, bekannt.
Es gibt ihn in allen deutschen Weinbaugebieten, in Österreich und in der Schweiz – mit entsprechend vielen Bezeichnungen: Besen in Württemberg, Rädle oder Rädlewirtschaft in den Weinbaugebieten um den Bodensee. Kranzwirtschaft im Badischen Häckerwirtschaft heißt’s im Fränkischen. In allen anderen deutschen Weinbaugebieten spricht man von Straußenwirtschaft; in Österreich Buschenschank oder Heurigen. In der Schweiz gibt es Buschen und Besen – je nach Region.

Was Weinqualität und Gastfreundlichkeit angeht, haben heutige Besen mit der Vergangenheit – Gottseidank, nur noch wenig zu tun. Sie werden aber als Kulturgut gesehen und entsprechend mit strengen Verordnungen bis heute reglementiert.

…zum gutsausschank


 
 

Wie der Name sagt ist die Voraussetzung für einen Gutsausschank ein Weingut, in dem edle Weinreben angebaut werden. Der Inhaber selbst verantwortet die Pflege des Weinbergs, die Lese der Weintrauben sowie die Herstellung, Abfüllung und die Vermarktung des fertigen Weines.
Als selbstständiges Weingut sind wir also daran interessiert, dass sich die Qualität der Weine, die wir anbieten, auch mit sehr hohen Standards messen lassen können.

 

Beim Gutsausschank gehörten natürlich auch der Service und die Gerichte dazu, die zwar an gegebene Vorschriften gebunden sind, was jedoch nicht heißt, dass wir in puncto Qualität und Schmackhaftigkeit, nicht genauso hohe Standards wie beim Wein anlegen. In diesem Sinne verstehen wir uns als Gutsausschank, mit einem Konzept, das rundum auf Qualität setzt, bei allem, was unter unserm Dach erzeugt und angeboten wird.